Sommerzeit – Schwere Zeit mit Hochsensibilität

Der Sommer ist meist die Zeit, in der man in kurzer Garderobe viele Menschen draußen trifft. Die meisten Aktivitäten im Sommer sind Outdoor-Aktivitäten. Hier in der Natur fühlen sich viele hochsensible Menschen überaus wohl. Die Hochsensiblen sind es dann aber auch, die die Sonneneinstrahlung und Hitze als sehr intensiv wahrnehmen, die zu Sonnenbrand neigen und für die der Sommer eben nicht nur schön ist.
Zumindest was die Sonneneinstrahlung und die Sonnenbrandgefahr angeht, kann man sich mit langer Garderobe helfen, dadurch verschlimmert sich aber das Problem der Hitze. Man schwitzt und womöglich ist der eigene Schweiß auch noch aggressiv und löst aufgrund seiner Säure Juckreiz und Allergien aus.

Die negativen Seiten der Jahreszeiten

Viele Menschen kommen nun auf den Gedanken, dass man gegen den Sommer nicht viel ausrichten kann. Genauso wenig wie gegen den Winter, den Frühling oder den Herbst. Meistens sind es jene Menschen, die sich über jede Jahreszeit beschweren, da jede Jahreszeit ihre Schatten mitbringt. Im Winter ist es ihnen vielleicht zu kalt, im Herbst zu nass, im Frühling fliegen die Pollen herum und insgesamt sind die Jahreszeiten nicht mehr das, was sie früher einmal waren.

Was also hilft? Abschaffung der Jahreszeiten? Wäre das eine Option? Nicht wirklich, denn dann wäre unsere Welt grau und düster, langweilig. Und vermutlich hätten jene Menschen wieder ein Problem. Doch es muss für jede Schattenseite eine Lösung geben, die uns die Freude an der Jahreszeit zurück bringt oder erhält.

Was also tun gegen Hitze und Sonnenbrand?

Gegen Hitze hilft es vielleicht, ins Schwimmbad zu gehen, wo man jedoch vielen Menschen begegnet und zudem noch mehr nackte Haut schützen muss. Das Chlor im Wasser ist zudem nicht förderlich für die Haut von Hochsensiblen, obwohl man es mit dem anschließenden Duschen anschließend ohne Probleme wieder abwaschen kann.

Für diese Menschen mag es vielleicht sinnvoller sein, einen Baggersee aufzusuchen, Achtung, nicht überall darf man schwimmen. Zudem empfiehlt es sich, sich zuvor über die Naturbäder und ihren Zustand zu informieren. Wer jedoch auch von Naturbäder nichts hält, der kann sich ein Fußbad anschaffen oder einfach eine Wanne mit Wasser nutzen, um die Füße zu kühlen.

Für Füße und Fußbäder gibt es mittlerweile sogar schon Produkte von Naturpflegelinien, über die Sie sich im Internet erkundigen können. Das Fußbad können Sie sogar auf dem heimischen Balkon oder im eigenen Garten nehmen und sind dort ungestört. Tatsächlich bieten sich sogar die heimischen Kräuter für ein Fußbad an und können eine echte Wohltat sein.

Bleibt das Problem mit dem Sonnenbrand

Vor allem Hochsensible neigen zu Sonnenbrand und auch viele Rothaarige mit heller Haut kennen dieses Problem. Experten raten zur Nutzung von Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Das Problem scheint behoben. Zumindest für kurze Zeit. Schwieriger wird es, wenn Sie trotz aller Vorkehrungen einen Sonnenbrand haben. Hat die Sonnencreme versagt? Oder haben Sie durch die Sonnencreme lediglich ein Symptom überdeckt?

Tatsächlich neigen wir Nordeuropäer zu vermehrten Sonnenbränden, was vor allem daran liegt, dass unsere Haut weniger Vitamin D produzieren kann. Die Sonneneinstrahlung ist in unseren Regionen zu gering. Ein Grund, warum es uns insbesondere nach einem Urlaub in den südlichen Ländern besser gehen als zuvor. Leider ist dieser Effekt nicht von Dauer, er hält vielleicht ein paar Wochen vor, reduziert sich dann aber wieder und letztendlich ist alles beim Alten. Doch woran liegt das?

Durch Sonne produziert der Körper Vitamin D und dieses setzt in unserem Körper einige Prozesse in Gang. Natürlich kann Vitamin D auch durch tierische Produkte aufgenommen werden, so kommt es beispielsweise in der Leber vergleichsweise stark vor. Doch wer sich vegetarisch oder sogar vegan ernährt, sind diese Produkte keine Alternative.

Vitamin D und der Sonnenbrand

Doch was hat Vitamin D nun mit dem Sonnenbrand zu tun? Vitamin D ist in Verbindung mit Kalzium für die Zellregenerierung im Körper zuständig. Insbesondere ältere Menschen neigen zu Osteoporose und bekommen dann Kalzium empfohlen. Dieses kauft man in der Apotheke und stellt fest, dass es oftmals ein Kombi-Produkt aus Kalzium und D3 ist.

Doch Kalzium und Vitamin D sind nicht nur für die Knochen verantwortlich, sondern auch für andere Zellprozesse im Körper. Es empfiehlt sich also, sich einmal mit seinem Vitamin D- und seinem Kalzium-Bedarf zu beschäftigen. Beides kann beim Arzt als IGEL-Leistung gegen Gebühr getestet werden. Im Anschluss kann er mühelos mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden. Sie werden staunen, dass auch die Sonnenbrände auf diese Weise weniger werden.

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, kann dies auf der dazugehörigen Seite des Robert-Koch-Instituts tun. Mit einem Vitamin D-Mangel wären Sie nämlich keinesfalls alleine. Schätzungsweise 40 Prozent haben eine suboptimale Vitamin D-Versorgung, die jedoch schon gewisse Symptome verursachen kann.

Bei Menschen mit Hochsensibilität kann dies dazu führen, dass sie die Symptome sehr viel intensiver erleben oder auch, dass ihr Bedarf über dem Durchschnitt liegt. Lassen Sie es abklären, bevor Sie selbstständig zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

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